The Work of Byron Katie
Gedanken prüfen, innerlich freier werden
Viele Menschen, die zu mir kommen, sind sehr klar im Denken. Manchmal sogar so klar, dass sie sich selbst im Weg stehen. Gedanken kreisen, Bewertungen wiederholen sich, innere Ansprüche werden streng. Oft fühlt sich das an, als gäbe es keinen Ausweg aus dem eigenen Kopf.
The Work of Byron Katie eröffnet einen Raum, in dem Gedanken ruhig und ohne Druck untersucht werden können. Dieser Prozess verbindet Verstand und Gefühl auf eine Weise, die neue innere Bewegungen ermöglicht. Manchmal entsteht ein Aha-Moment, manchmal wird ein Gefühl greifbar, das vorher nicht erreichbar war. Oft zeigt sich beides gleichzeitig.
Was The Work für mich bedeutet
The Work ist für mich kein Werkzeug, um Gedanken zu bekämpfen oder den Verstand zu korrigieren. Er ist kein Störfaktor, sondern ein Teil von uns, der gesehen werden möchte. In dieser Arbeit begegnen wir Gedanken mit einer Haltung von Neugier und Zuwendung. Nicht, um sie wegzumachen, sondern um zu verstehen, was sie versuchen zu schützen, zu ordnen oder zu kontrollieren.
Manchmal werden wir so sehr von unseren Gedanken gehalten, dass wir die feineren Schichten unseres Erlebens nicht mehr erreichen. Wir glauben dem Denken, weil wir nie gelernt haben, dass darunter ein anderer Raum existiert. Ein Raum, der leise ist, klar und unverstellt.
In The Work entsteht ein Moment, in dem dieser Raum wieder hörbar wird. Nicht, weil wir etwas erzwingen, sondern weil wir beginnen zuzuhören; freundlich, neugierig und ohne Druck. So wird spürbar, dass Gedanken nicht gegen uns sind, sondern Teil eines inneren Systems, das gesehen und verstanden werden möchte.
Viele Menschen erleben in diesem Prozess eine unerwartete Dankbarkeit. Für den eigenen Verstand, der immer versucht hat, ihnen zu dienen. Und für die Möglichkeit, nun auf eine freundlichere Weise mit sich selbst zu sein. Diese Haltung führt oft dazu, dass etwas in uns weich wird, das lange fest war. Klarheit entsteht dann nicht gegen uns, sondern mit uns.
Wie ich mit The Work arbeite
Manchmal bildet The Work den Kern einer Sitzung, manchmal taucht sie eher wie ein stiller Impuls auf, genau in dem Moment, in dem ein Gedanke sichtbar wird, der erforscht werden möchte. Ich begleite diesen Prozess traumasensibel und orientiere mich daran, was dein System tragen kann. Wenn es sinnvoll ist, verbinden wir die gedankliche Klärung mit Körperwahrnehmung, sodass Erkenntnisse nicht nur verstanden, sondern auch gespürt werden.
Für viele analytische oder sehr kontrollierte Menschen entsteht hier zum ersten Mal ein Raum, in dem Denken und Fühlen miteinander arbeiten dürfen, statt gegeneinander.
Was Menschen im Verlauf oft erleben
Im Laufe der Arbeit beschreiben viele Menschen, dass ihre Gedanken ruhiger werden und innere Muster an Geschlossenheit verlieren. Manche spüren, dass sie Entscheidungen wieder klarer treffen können oder dass sich emotionale Anspannung verändert. Andere erzählen, dass sie das Gefühl haben, mehr inneren Boden zu gewinnen und freundlicher mit sich selbst zu sprechen. Diese Veränderungen entstehen leise und organisch, nicht durch Überzeugung, sondern durch eigenes Erkennen.
Für wen The Work geeignet sein kann
The Work ist hilfreich für Menschen, die sich festgedacht haben, die sich selbst unter Druck setzen oder das Gefühl haben, immer funktionieren zu müssen. Für Menschen, die sich selbst im Weg stehen und Klarheit suchen, aber nicht wissen, wo sie beginnen sollen. Und für jene, die spüren, dass Gedanken Macht über ihr Erleben haben und diese Dynamik besser verstehen möchten.
Ebenso ist es ein guter Weg für Menschen, die The Work später selbstständig nutzen möchten, nachdem sie die ersten Schritte in Begleitung erfahren haben.
Wie du weitergehen kannst
Wenn du herausfinden möchtest, wie The Work in deinem Prozess wirken kann, kannst du ein kostenloses Kennenlerngespräch nutzen. Oder du vereinbarst direkt einen Termin, wenn du bereits spürst, dass dich dieser Weg anspricht.
„Frau Beckherrn bringt die Thematik super auf den Punkt und hat mich immer wieder zum Kern des Problems gebracht. So habe ich die Lösung herausgefunden und mein Gedankenkarussell zu dieser Angelegenheit hat sich aufgelöst.“ – Silke (45)