Traumatherapie
Ein behutsamer Weg zurück in innere Sicherheit
Traumatherapie bedeutet für mich nicht, in alte Geschichten einzutauchen,
sondern behutsam mit dem zu arbeiten, was heute im Körper nachklingt.
Trauma zeigt sich oft weniger in Worten als in Empfindungen:
In Anspannung, innerer Unruhe, Rückzug, Starrheit
oder in dem Gefühl, plötzlich den Boden unter den Füßen zu verlieren.
Hier setzt Embodied Processing an: eine relativ neue, körperorientierte Methode aus Australien.
Sie fühlt sich in ihrer Haltung mit Somatic Experiencing verwandt,
arbeitet sanft und achtsam. Und doch hat sie ihren ganz eigenen, klaren Weg, das Nervensystem anzusprechen.
Es geht nicht um Analyse, sondern um die natürliche Fähigkeit des Körpers, unvollendete Reaktionen zu vervollständigen und innere Sicherheit wiederzufinden.
Embodied Processing lässt sich sowohl vor Ort als auch online gut anwenden, weil es keine äußere Berührung braucht, sondern die Aufmerksamkeit auf die innere Wahrnehmung richtet.
Du lernst nach und nach deutlicher zu spüren, was in dir geschieht, und dein System bekommt Raum, Spannungen, die vielleicht lange gehalten wurden,
auf sanfte Weise zu regulieren.
Traumatherapie bedeutet hier:
dem Körper wieder zu erlauben, das zu tun, was er aus Schutz lange nicht konnte.
Wie ich arbeite
In meiner Begleitung verbinde ich Elemente aus Embodied Processing,
sanfter craniosacraler Regulation und einer traumasensiblen Gesprächsführung.
Wir arbeiten langsam, gut dosiert und immer so,
dass dein System sich sicher fühlt und genügend Raum hat.
Manchmal zeigt sich ein Zittern, eine kleine Bewegung,
ein tiefer Atemzug oder das Gefühl, wieder mehr im Körper anzukommen.
Manchmal zeigt sich auch zunächst gar nichts –
und das ist ebenso ein regulärer Teil des Prozesses.
Das Nervensystem braucht manchmal Zeit, bevor sich etwas bewegt.
Es geht nicht darum, etwas zu erzwingen,
sondern darum, aufmerksam zu begleiten,
was sich von selbst in Bewegung setzen möchte.
Was viele Menschen im Verlauf erleben
Mit der Zeit entsteht oft mehr innere Ruhe.
Manchmal wird das Denken klarer,
oder der Körper reagiert weniger automatisch auf Stress.
Für einige wird es leichter, Grenzen zu spüren
oder in herausfordernden Momenten präsenter zu bleiben.
Andere beschreiben das Gefühl, wieder näher
an ihre eigene Lebendigkeit heranzukommen.
Das sind kleine, organische Veränderungen –
nicht gemacht, sondern aus dem Körper heraus gewachsen.
Wenn sich etwas in dir angesprochen fühlt und du mehr darüber erfahren möchtest, kannst du gerne einen Termin vereinbaren oder erst in einem kurzen Kennenlerngespräch deine Fragen klären.